Green Buildings – zertifiziertes nachhaltiges Bauen. Ein neuer Trend in Zeiten von Klimawandel und Ressourcenknappheit.

Gebäude als CO2-Treiber

Ca. 40 Prozent der globalen CO2-Emissionen verantworten Gebäude – gerade in Zeiten von steigenden Energiekosten und sinkenden Ressourcen ein Faktum, dass beispielsweise die neuen Richtlinien des Gebäudeenergiegesetzes in den nächsten Jahren drastisch korrigieren wollen.

Diese Maßnahmen sollen vor allem eine nachträgliche Optimierung der Energieeffizienzklassen von Bestandsimmobilien erreichen.

 
 

Nachhaltig Bauen – der Leitgedanke

Immer mehr Fokus liegt jedoch auf Gebäuden, die unter dem Leitgedanken der Nachhaltigkeit:
saniert,
entwickelt und
gebaut werden.

Diese grüne Ausrichtung beinhaltet den Schutz des Ökosystems und der Umwelt und den Nutzen für Mensch und Gesellschaft.

Für die Bewertung und Klassifizierung gibt es inzwischen über 40 aussagefähige Zertifizierungen mit unterschiedlichen Zielsetzungen und Schwerpunkten, deren Schnittpunkte immer Ökologie, Ökonomie und soziale Aspekte bilden. So werden u. a. Bauplätze, Materialien, Energieeffizienz, der Lebenszyklus und die Wartung des Gebäudes beurteilt.

 

Somit zeichnen sich „Green Building“ weltweit durch eine hochwertige ökologische Bauweise und hohe Effizienz in Bezug auf die Ressourcen Energie, Wasser und Material aus auch um schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt zu reduzieren.

 
 

 

Unterschiede in der Zertifizierung

Populär wurde diese Bauweise vor allem 2009 durch die ganzheitliche Renovierung des Empire State Building. Dafür wurde es 2011 mit der LEED-Gold-Auszeichnung geehrt. LEED steht für „Leadership in Energy and Environmental Design” und ist eines der bekanntesten Zertifizierungssysteme.
Zu den populärsten gehören auch das britische Zertifizierungssystem BREEAM (Building Research Establishment Environmental Assessment Method) und das DGNB-Zertifizierungssystem (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.).

International haben sich inzwischen verschiedene „Green Building“ Zertifizierungssysteme etabliert. Der jeweilige Kriterienkatalog ist unterschiedlich und berücksichtigt landestypische Standards und Vorschriften.

 

Unterschiedliche Bewertungskriterien:

BREEAMLEEDDGNB
ManagementNachhaltiger Grund und BodenÖkologie
EnergieWassereffizienzÖkonomie
WasserEnergie und AtmosphäreProzesse
Landverbrauch und ÖkologieMaterialien und RessourcenSoziale Aspekte
Gesundheit und WohlbefindenInnenraumqualitätStandort
TransportInnovation und DesignprozessTechnik
Material
Verschmutzung

 
 

Grundsätzlich gilt:

Zertifizierte Gebäude sind i. d. R. werthaltiger, weisen geringere Betriebs- und Unterhaltskosten auf und sind auf nationaler und internationaler Ebene miteinander vergleichbar. Und: Die Nachfrage nach nachhaltigen Zertifizierungen steigt zunehmend: So wurde 2021 bereits jeder vierte Euro in zertifizierte Gebäude investiert, bei den Büro-Investments war es sogar jeder dritte Euro.

 

 

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